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Zündanlagen und Lichtmaschinen
für oldtimer Motorräder

Nachricht

33 Jahre VAPE-Jubiläum

Durch gezielte Bemühungen und ständige große Investitionen ist es uns gelungen, ein erfolgreiches und prosperierendes Unternehmen von europäischem Format aufzubauen. Hiermit möchten wir Ihnen danken, dass auch Sie zur positiven Entwicklung unseres Unternehmens beigetragen haben.

Was wir tun

Unser Produktionsprogramm

Zündanlagen

VAPE bietet hochwertige und zuverlässige Zündsätze für Motorräder verschiedener Weltmarken.

Alternatoren

Die Baugruppe Alternator wird vom Stator und Rotor gebildet. Alternator produziert elektrischen Strom für die Versorgung der Zündung und der elektrischen Verbraucher auf dem Fahrzeug.

Rotoren

Typenbezeichnung: AR.. (+1 bis 2)

Rotor ist der rotierende Teil des Alternators. Es besteht aus magnetisch leitendem Gehäuse ausgezogen in die U-Form. Das Gehäuse ist symetrisch auf die Rotornabe aufgenietet (Rotormitnehmer). Innen am Gehäuseumfang sind die Permanentmagneten befestigt. Bei Rotoren mit der Außenabtastung ist auf dem Gehäuseumfang ein Polschuh angepresst oder befestigt, weiter nur "Zeichen". Es handelt sich um eine magnetisch leitende Nase ungefähr 2 mm über Gehäuseumfang. Das Rotorzeichen hat je nach Zweck verschiedene Form und Länge. Die Rotornabe hat in seiner Achse eine konische Öffnung, durch die ist der ganze Rotor auf der Kurbelwelle mitgenommen.

Funktion des Rotors

Es handelt sich um Rotoren der Alternatoren mit Permanentanregung, wo der magnetische Fluß nicht von der Batterie, sondern durch die Permanentmagneten angeregt wird. Der magnetische Fluß wird von den Magneten durch das Statorkern und Rotorgehäuse abgeschlossen. Bei der Rotation des Rotors wird elektrischer Strom in Statorwicklungen des Alternatores induziert. Die Wicklungsarten sind im Teil STATOREN beschrieben. Das Zeichen gibt es nur bei Rotoren mit "Außenabtastung", in Zündanlagen, wo der elektrische Synchronimpuls mittels Lagesensor gewonnen wird. Bei der Rotation des Rotors läuft das Zeichen in der engen Nähe des Lagesensors durch, in dem induziert den elektrischen Impuls für die Steuerung der Zündung. Die Winkelstellung des Zeichens ist präzis definiert entgegen die Winkelversatz der Kurbelwelle. Gewöhnlich ist die Lage des Rotors und dadurch auch des Zeichens fixiert durch den Keil über die Nut in der Rotornabe und Kurbelwelle.

Verteilung der Rotoren:

  1. Laut Durchmesser:
    • Ø 112 mm
    • Ø 103 mm
  2. Laut Prinzip der Synchronisierung:
    • für Außenabtastung, hat Rotor am Umfang 1 bis 2 Zeichen, je nach dem ob es um 1 Zylinder oder 2 Zylinder geht. Für direkte Steuerung der elektronischen Zündschalter geht es um kurze Winkelmarken, event. Zeichen mit stufenweisem Anlauf gegen Motorrücklauf.
      Die Zeichen für die Steuerung der digitalen Steuergeräte haben ein längeres Zeichen, annähernd 28°.
    • für Innenabtastung sind die Rotoren so modifiziert, daß immer ein Magnet nicht magnetiert ist
  3. Laut Form und Länge der Rotornabe, laut Kegeligkeit und Eingangs- Ø der Kegelöffnung.
  4. Verteilung aus der Sicht der elektrischen Leistung des Alternators ist beschrieben im Teil STATOREN.

Wichtiger Hinweis!
Bei der Manipulation ist eine mechanische Beanspruchung des Umfangs von Rotorgehäuse oder ein Fall des Rotors auf die Kante des Gehäuseumfangs unzulässig. Ebenfalls ist die direkte mechanische Beanspruchung der Magneten unzulässig. Bei solcher Manipulation könnte zur Beschädigung der Magneten kommen.

Statoren

Typenbezeichnung:  AS.. (+1 bis 2)

Funktionsbeschreibung des Stators:

Stator ist der statische Bestandteil des Alternators. Es besteht aus dem magnetisch leitenden Kern in Form des Sternes, auf dem sind die im Kreis angebrachten Spulen der Windung. Durch das Drehen des Außenrotors mit den Permanentmagneten wird in die Windung der elektrische Strom für die Versorgung der Zündung und der elektrischen Verbraucher im elektrischen Netz des Fahrzeuges induziert.

Laut des Zweckes unterscheiden wir auf den Statoren 3 Art der elektrischen Windung:

  1. Speisewindung für die Versorgung der elektrischen Verbraucher mit Nennspannung 12V oder 6V.
    Windung wird gewickelt mit isoliertem Draht von größerem Durchmesser.
  2. Ladewindung für die Stromversorgung der Zündung.
    Ausgangspannung ist pulsierend. Der Wert ist abhängig von der Drehgeschwindigkeit des Rotors und bewegt sich von 80V bis 400V. Der elektrische Widerstand ist rund 550 bis 630 ohm. Die Windung ist gewickelt an einem grösseren schwarzen Spulenkörper. Für die Zweizylindermotoren werden zwei solche Spulen gegeneinander je nach 180° angebracht.
  3. Synchronisierungswindung ist verwendet bei den Statoren in Zündanlagen, die zur Steuerung der Zündung kein Lagesensor verwenden. In der Windung werden induziert die Spannungsimpulse, deren Frequenz mit der Frequenz der Umdrehung von Kurbelwelle gleich ist. Pro 1 Umdrehung der Kurbelwelle 1 Impuls. Elektrische Impulse sind ausgenutzt zur Steuerung der Zündung. Entweder direkt zur Steuerung des elektronischen Zündschalters oder zur Steuerung der digitalen Steuergeräte bei den Zündanlagen mit der Regulation der Vorzündungscharakteristik.
    Die Windung ist auf zwei kleinen schwarzen Spulenkörper angewickelt, deren elektrischer Widerstand ist 70 bis 75 ohm.

Verteilung der Statoren:

  1. Laut Art der Zündungssynchronisierung (Außen- oder Innenabtastung).
    • in der Zündanlage ist der Außensensor der Rotorlage verwendet:
      Stator hat keine Synchronisierungswindung. Es beinhaltet nur Lade- und Speisewindung. Für die Zweizylindermotoren gibt es zwei Ladewindungen. (auf zwei großen schwarzen Spulen)
    • in der Zündanlage ist kein Außensensor der Rotorlage verwendet:
      Stator hat Synchronisierungswindung (angewickelt auf zwei kleinen schwarzen Spulen). Weiter beinhaltet eine Ladespule und Speisewindung.
  2. Laut Drehsinn des Rotors
    • "rechtslaufende" Statoren
    • "linsklaufende" Statoren
  3. Laut elektrischer Leistung [W].
    1. Standardausführung laut Kombination mit Rotor
      • mit rotorem Ø 112 mm, ohne Synchronisierungsspulen 185 W
      • mit rotorem Ø 112 mm, mit Synchronisierungsspulen 140 W
      • mit rotorem Ø 103 mm, ohne Synchronisierungsspulen 140 W
      • mit rotorem Ø 103 mm, mit Synchronisierungsspulen 100 W
    2. Spezielle Ausführung hat kombinierte Speisewindung. Ein Teil der Windung versorgt nach der Gleichrichtung nur die Batterie und bestimmte Verbraucher, wie z.B. Bremslicht, Blinker usw. Der zweite Teil der Windung mit größerer el. Leistung versorgt die Glühbirnen für die Beleuchtung mit Wechselstrom.

Spannungsregler

Spannungsregler regulieren elektrische Spannung aus dem Alternator so, damit es zur Zerstörung der elektrischen Verbraucher , event. Überlastung der Batterie durch große Spannung nicht kommen kann.

 

Spannungsregler, weiter nur Regler

Typenbezeichnung: R.. (plus 2 Ziffer)

Funktionbeschreibung des Spannungsreglers:

Der Spannungsregler ist ein elektronisches Gerät, welches reguliert die elektrische Spannung generiert aus dem Alternator oder Dynamo im Bereich 14V bis 14,4V für die Nennspannung fürs Netz 12V und 7 bis 7,2V für Nennspannung fürs Netz 6V.

Die regulierte Spannung in dem angegebenen Umfang stellt die richtige Funktion der Batterie und den Schutz der Verbraucher vor Zerstörung sicher. Die Voraussetzung der richtigen Funktion ist, daß es keinesfalls zur elektrischen Leistungsüberlastung des Reglers kommen darf. Z.B. der Regler hat die max. el. Leistung 200W. Das heißt, die Leistung des Alternatores muß P alt <= 200W sein. Weiter darf die Summe des elektrischen Leistungsverbrauches der Verbraucher im Bordnetz des Fahrzeuges nicht höher als 200W sein.

Bei der Überlastung kann es zur Zerstörung des Reglers oder Entladung und Zerstörung der Batterie kommen.

Der Regler der Wechselspannung stellt den mittleren Spannungswert in dem angegebenen Umfang sicher. Das heißt, daß z.B. mit dem Oszilloskop gemessene Spannung wird periodisch auf höhere Werte, als der Nennwert ist, geändert.
Z.B. +- 20V bis 30V. Der mitlerre Wert gewährleistet jedoch, daß die Verbraucher wie z.B. el. Glühlampe nicht zerstört werden.
Es gilt hier jedoch auch die Regel, daß die Summe des el. Leistungsverbrauches der Verbraucher Ps[w] <= Preg[W]. Das heißt, daß der Regler muß laut die Nennspannung [V] und max. elektrischen Leistung [W] gewählt werden.

Gleichrichter

Der Gleichrichter besteht aus den Leistungsdioden in die Meßbrücke (zweiweg) oder Serie (einweg) eingereiht. Er richtet den Wechselstrom aus dem Alternator gleich. Auf dem Ausgang aus dem Gleichrichter befindet sich der Pulsionsgleichstrom, dessen Welligkeit durch die angeschlossene Batterie vermindert wird.

Verteilung der Regler

  1. Laut des Inhalts der Einheiten in einem Gehäuse
    • nur Spannungsregler
    • Spannungsregler inkl. Gleichrichter
    • kombinierter Regler für die Wechselspannung und Gleichstromspannung mit Gleichrichter
  2. Laut der Nennspannung im Bordnetz und des Spannungsverlaufes
    • Nennspannung 6V oder 12V
    • Wechsel- oder Gleichstromspannung
  3. Laut der elektrischen Leistung (Belastung) des Reglers

Wichtiger Hinweis!
Nach der Einschaltung des Reglers ins elektrische Netz darf es nicht zur Verwechslung zwischen + und - Pol der Batterie kommen. Es kommt somit zur Zerstörung des Reglers.

Wir produzieren auch Zündspulen zu den Kondensatorenanlagen . Verwendung für Einzylinder oder Zweizylindermotoren.

Sensor der Rotorlage - weiter nur Sensor

Typenbezeichnung: S0..(+ 1 Ziffer und ein Zeichen)

Beschreibung der Zusammenstellung des Sensors:

Es geht um ein magnetoelektrisches Gerät, welches beinhaltet:

  • Halter für mechanische Befestigung aus magnetisch leitendem Material
  • magnetisch leitendes Kern , auf dem die Sensorspule angeschoben ist. Das Kern tritt auf einer Seite heraus und bildet den Polschuh
  • den Permanentmagnet, welcher mit einem Pol leitend mit dem Halter und mit dem zweiten Pol mit Spulenkern leitend verbunden ist.
  • elektrische Ausführung mit Stecker

Die gesamte Baugruppe des Sensores ist im Plast eingespritzt.

Funktionsbeschreibung des Sensores:

Das Prinzip basiert auf der magnetoelektrischen Induktion. Durch schnelle Bewegung des magnetisch leitenden Materials z.B. Eisen (Fe) in der Nähe von Polausgang des Spulenkernes kommt zur Änderung des magnetischen Flußes. Der magnetische Fluß wird von dem Magnet durch den Spulenkern durch die Streuung in den Halter auf den zweiten Magnetpol zugeschlossen.
Der magnetische Fluß fliessend durch den Kern induziert in den Spulenwindungen den elektrischen Impuls von beiden Polaritäten.
In der Zündanlage rotiert die Nase auf dem Rotor des Alternators in dem Abstand von cca 0,5 mm um den Pol des Sensorkernes. Der induzierte elektrische Impuls aus dem Sensor ist auf den Eingang der Zündspule oder des Steuergeräts der Zündung zugeleitet, wo er gleichgerichtet und gestaltet wird.
Im Grunde stellt der Sensor die Information über die Winkelstellung der Kurbelwelle sicher und synchronisiert den Funken auf den Zündkerzen mit den Kurbelumdrehungen und der Kolbenlage.

Verwendung und Verteilung der Sensoren:

Der Sensor ist universell konstruiert , damit er durch dessen Ausführung allen Varianten der VAPE Zündanlagen mit Außenabtastung entspricht.
Er verteilt sich nach dem Typ des Steckers auf dem Ausgang, ausnahmsweise nach der magnetischen Polarität auf dem Polkern.
Der elektrische Widerstand der Sensorspule ist etwa 210 ohm. Es wird gemessen zwischen Ausgang und Sensorhalter .

Vorsicht!
Der Sensorhalter muß auf dem Fahrzeug elektrisch mit dem Halter der Zündspule oder mit Masseleitung des Steuergerätes der Zündung verbunden sein.

Steuereinheiten

Steuereinheit ist ein digitales  Speichersystem, welches den Wert der Vorzündung von Verbrennungsvermischung im Motor steuert.

Digitale Steuergeräte, weiter nur Steuergeräte

Typenbezeichnung: RJ.. (plus 2 Ziffer)

Funktionsbeschreibung des Steuergerätes:

Es handelt sich um ein digitales Speichersteuersystem, welches den Vorzündungswert des Kraftstoffes/Verbrennungsvermisches im Motor in der Abhängigkeit von Motordrehzahl steuert. Es handelt sich um eine Änderung des Winkelwertes <  vor dem oberen Totpunkt der Motorkurbelwelle laut die vorab eingegebene definierte Charakteristik. In eine Steuereinheit kann mann auch mehrere Charakteristiken einprogrammieren, dem Kundenwunsch nach, eventuell die Vorzündung noch durch einen anderen Parameter, als die Motordrehzahl ist, zu steuern . Z.B. durch die Abhängigkeit auf dem kalten und warmen Motor oder durch Abhängigkeit auf dem Tiefdruckwert im Ansaugrohr u. ä.

Die Steuergeräte arbeiten in der elektrischen Einschaltung mit verschiedenen VAPE Zündanlagen zusammen.

Verteilung der Steuergeräte

  1. Laut der Steuersignalart
    • Das Steuersignal wird von dem Lagesensor (sog. Außenabtastung) zugeführt. Der Sensor wird auf der Stelle über den Umfang des Rotors von Alternator angebracht. Auf dem Rotor befindet sich eine Metallnase , die in der Nähe des Sensors rotiert und induziert dort die elektrische Spannung.
    • Das Steuersignal wird in das Steuergerät direkt aus den Synchronisationsspulen des Stators des Alternators (sog. Innenabtastung) zugeführt . Dieses Verfahren braucht keine Außenabtastung
  2. Laut der Zündungsart
    • Batterie- (induktiv)
    • Kondensatoren- (kapazitiv)
  3. Laut der Stromversorgung
    • aus dem Batteriekreis
    • unabhängige Versorgung (autonom)
  4. Laut Umfang der Arbeitsdrehzahl des Motors
    • 60 bis 10 000 min -1
    • 100 bis 15 000 min -1
    • 300 bis 24 000 min -1

Statorträger

Statorträger ermöglichen Befestigung des Alternatorenstators zum Motorblock.

Firma VAPE produziert außer Standardkabelsätze auch Reduktionskabelsätze für Anschluß von manchen Geräte zu den verschiedenen Motorradtypen.

VAPE bietet empfohlene Standardzündanlagen für Motorräder bestimmten Fabrikmarken der älteren und auch neueren Ausführung.

Referenz

Magazin Trail Rider.

Die Zeitschrift Svet Motocyklov

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